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Unsere Geschichte

1272

Erste urkundliche Erwähnung des Ortes Zöthen in Schenkungsurkunde vom 12. Februar 1272

1999

Der Verein wird gegründet.

Dies ist das Gründungsfoto. Die Vereinsmitglieder kommen überwiegend aus Zöthen, Wonnitz, Posewitz, Döbrichau und Camburg.

 

 

 

 

Aus dem Camburger Stadtanzeiger von 1999 Verein Zöthen 1999 e.V.

 

In der Grafschaft gibt es einen neuen Verein

Fakten. Fakten. Fakten


Gründungsgrund:
Auflösung des bestehenden Feuerwehrvereins

Wunsch nach einem Verein, für alle Bürger in den vier Ortsteilen (von Kindern bis Senioren)

Wunsch nach einem Verein, der die von der Gemeinde geschaffenen Objekte nutzt und erhält

Wunsch nach einem Verein, der die Kultur und das Brauchtum in der Gemeinde pflegt
 

Gründungsdatum:

09.09.1999

 

Aufgaben, welche sich der Verein gestellt hat:
Pflege der Kultur und des Brauchtums in den vier Ortsteilen

Veranstaltungen für jung und alt (Kinderfest, Maifeuer, Seniorenveranstaltungen) Ausnutzung des Volleyballfeldes durch Training und Freundschaftsspiele

„Tag des Pferdes" als Traditionsveranstaltung in Posewitz durchführen

Aufarbeitung der Geschichte der Ortsteile Zöthen, Wonnitz, Posewitz und Döbrichau in Form einer Chronik

Zusammenarbeit mit anderen Vereinen aus der Grafschaft

 

Angaben zum Verein:

30 Bürger zur Gründungsversammlung

In den Vorstand gewählt: Klaus Heinecke,Frank Licht,Monika Fuchs, in den Beirat berufen: Bernd Kleidon, Annegret Bechmann,Gabriele Bahé

2001

Im Herbst veranstaltet der Verein eine Fuchsjagd, die über die weiten Felder um Zöthen und oft im Nebel ausgeritten wird. Die Nicht-Reiter begleiten die Jagd im Kremser. Am Abend rifft man sich zum Ball mit dem Jagdgericht in Thierschneck. Diese Tradition wurde bis 2013 aufrecht erhalten. Seitdem findet er Reiterball im Sommer statt, jeweils am Samstagabend des Reitturniers.

2004

Das erste Reitturnier auf der neu fertiggestellten Reitanlage Zöthen. Dazu aus dem Camburger Stadtanzeiger vom Juli 2004:

 

Großer Erfolg in Zöthen - 9. Tag des Pferdes
Am 31.07.04 kamen zum traditionellen letzten Wochenende im Juli ca. 450 Zuschauer auf die neue Anlage nach Zöthen. Die Zöthener Pferdefreunde und Organisatoren sind, nach 8 Jahren in Posewitz, umgezogen. Aus dem ehemaligen Gelände der Schweinemast des VE-Gestüts Zöthen ist nach Abriss dieser nach und nach eine schmucke Freizeitanlage entstanden. Angefangen mit der sogenannten „Hütte" welche 1998/99 gebaut wurde, folgte eine massive Tischtennisplatte, ein Volleyballplatz welcher aktiv auch von vielen Camburgern und dessen Ortsteilen genutzt wird.

 

Es folgte ein Sandreitplatz welcher die Trainingsmöglichkeiten der Pferdefreunde erheblich verbesserte. In guter Zusammenarbeit mit dem Pflanzenhof, vertreten durch Carola Rosenhahn und Klaus Erger, entstand mit viel Aufwand ein Rasenspringplatz auf einem Grundstück der Fam. Rosenhahn, welcher dem Verein für das Turnier kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Dadurch wurde es möglich, ein niveauvolles Dressur- und Springturnier auszurichten.

 

Über 70 Helfer, zusammengestellt aus der ganzen „Grafschaft" kamen und halfen völlig unkompliziert. Den Sponsoren sei besonders gedankt, welche trotz der allgemeinen komplizierten Wirtschaftslage uns weiter unterstützen. Dem Veranstaltungsteam ist es schon immer wichtig, durch diese Pferdeveranstaltung die Werte des gemeinsamen Zusammenlebens auf dem Dorf zu erhalten und weiter zu stärken und auszubauen. Mit dem Einfahren des Landrats Herr J. Mascher, mit einem Oldtimer, einen F 8, begann die offizielle Eröffnung. Der Schirmherr Herr Mascher, Herr Lenz, Stellv. Bürgermeister der Stadt Camburg sowie die Ortsbürgermeisterin der Gemeinde Zöthen Frau Lüdecke begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste und die ca. 300 Aktiven und ihre Helfer.


Der Hauptrichter der Turniersportlichen Prüfungen, der Vorsitzende des Thür. Reit- und Fahrverbandes Herr Meier und der Vorsitzende des Thür. Ponyausschusses Herr Forst lobten die Leistungen der Pferde und Ponys. Besonderes Lob gab es für die Reitböden und für das hohe Niveau des 1. offiziellen Turniers. Allen Helfern, den Sponsoren, der Stadt Camburg, den Aktiven, den Motorsportfreunden aus Camburg, der Freiwilligen Feuerwehr Camburg und den treuen Zuschauern sei herzlich gedankt.

 

 

 

2006

1. ( Regen ) - Tage des Pferdes in Zöthen 2006

 

Der Wettergott Petrus oder wie er auch heißen mag hatte es voraus gesagt – es wird schlechtes Wetter am 05./06. August in der Region Camburg geben.

Nun wissen wir aber daß so eine Vorhersage eingefleischte Pferdefreunde überhaupt nicht davon abhalten kann ein mitteldeutsches Reitturnier auf die Beine zu stellen.

Wochenlange Vorbereitungen auf der sportlichen bzw. der Show strecke können und wollen wir einfach nicht wegen ein paar Regentropfen ausfallen lassen.

So kam es also, daß für die Veranstaltung ca. 400 Starts in 17 Prüfungen gemeldet waren und ca. 100 freiwillige Helfer rund um die11. Pferdetage am Samstag früh um 06:00 Uhr bei Fuß standen.

Der Samstag lief dann ja auch noch relativ trocken an. Die Aktiven kämpften auf dem Veranstaltungsgelände in Zöthen um Siege und Plazierungen und jeder hatte so ein bißchen Hoffnung, daß es wettermäßig so bliebe. Auch unser Schirmherr der neue Landrat Andreas Heller, der zwar schon im Urlaub war, ließ es sich nicht nehmen und kam am Nachmittag nach Zöthen um die Siegerehrung einer Prüfung persönlich vorzunehmen.

Aber dann, versierte Wetterbeobachter in Zöthen wissen, wenn es aus einer bestimmten Richtung dunkel wird, dann kriegen wir richtig was ab. Und es war so. Die letzten Prüfungen waren noch nicht abgeschlossen, da kam der Segen, den wir eigentlich 4 Wochen früher ersehnt hätten mit voller Gewalt. Die letzte Siegerehrung an diesem Tag wurde untypisch für ein Reitturnier ohne Pferde im Bierzelt durchgeführt. Aber trotzdem blieben alle bei guter Laune, wir konnten es eh‘ nicht ändern.

Daß die Zöthener und ihre Gäste nicht aufgeben bei teils heftigen Schauern konnte man am Abend verfolgen. Die Jugendband „Ragged–Glee“ spielte dann unter einem Pavillon noch live aus ihrem Programm.

Am Sonntag früh um 07:00 Uhr waren wieder alle Aktiven auf der Matte um die zweite Hälfte zu absolvieren. An dieser Stelle möchte ich den Frauen auf der Versorgungsstrecke herzlich danken, welche schon morgens Kaffee und Kuchen sowie frische Brötchen für alle bereitgehalten haben.

Nachdem Alles weitestgehend angelaufen war, eilte ich zu meinem Computer, da ich durch den Buschfunk von einer Wetterbesserung gehört hatte. Nach Öffnen der 3. Seite im Internet stand aber fest: alle sind sich einig und wir müssen den ganzen Tag mit Regen leben.

Also das Beste daraus machen und durch. Auf dem Parkplatz wird ein durchzugsstarker Traktor benötigt um die Autos mit Pferdeanhänger einigermaßen gut auf das Gelände und auch wieder runter zu bringen. Den stellte uns Carola Rosenhahn aus dem Pflanzenhof zur Verfügung.

Auch unsere Kassendamen stellvertretend dafür unsere Johanna Wohlfeld aus Döbrichau standen parat um die paar Besucher einzulassen.

Nach der Mittagspause erfolgte dann die Eröffnung durch den Landtagsabgeordneten Wieland Rose, unserem Bürgermeister Thomas Moritz und Elke Lüdecke unsere Ortsbürgermeisterin. Auch der Chef der Elektro OVA Herr Bernd Atzrodt wurde mit der Kutsche von Lothar Fuchs mit eingefahren.

Nachdem die offizielle Eröffnung vorbei war fand die Siegerehrung des Ponychampions in der Dressur statt. Herr Atzrodt nahm als Sponsor dieser Prüfung, schon wieder bei Regen, die Pokalübergabe vor.

Danach folgte ein verkürztes Schauprogramm wobei die Teilnehmer, Züchter mit Stuten und Fohlen und das Landschulheim Zöthen unter der Leitung von Georg Planck und Andrea Weithenauer mit Lamas an der Hand ebenfalls mit starkem Regen zu kämpfen hatten.

Die Prüfungen wurden dann programmgemäß fortgesetzt und zu Ende geführt.

Ein großes Lob an dieser Stelle für unsere Beschallung durch Klaus Preukschas und für unsere Kampfrichter, welche mit dem Regen kämpften und auch noch ruhig sitzen bzw. stehen mußten.

Am Ende wurde das letzte Springen der mittelschweren Klasse etwas nach vorne gezogen um Menschen und Tiere nicht unnötig zu belasten.

Nach der Siegerehrung des Ponychampions im Springen war dann auch der offizielle Teil dieses so einmaligen Turniers in der Geschichte Zöthens zu Ende.

Im Bierzelt wurden dann unsere Richter feierlich vom Turnierleiter Frank Licht verabschiedet.

Den Abschluß bildete die Verlosung des Rasenmähers im Bierzelt. Nach vielen gezogenen Karten hatten wir dann eine Gewinnerin aus Posewitz, welche die Karte von der Mutti aufgehoben hatte.

Im nachhinein sind sich alle Beteiligten einig, daß wir solch eine Herausforderung mit viel Kraft, Humor und etlichen trocknen Kleidern zwar sehr gut gemeistert haben, aber nochmal wollen wir so ein Wetter zu unserer Veranstaltung nicht haben! Und wir wünschen das auch keinem anderen.

Wir sind froh darüber, daß es keinen Unfall gab und daß alle bei der Stange geblieben sind.

Ich konnte hier nicht alle Helfer und Sponsoren namentlich erwähnen, aber ich möchte mich bei allen bedanken, welche mit geholfen haben die 11. Pferdetage in Zöthen zu gestalten.

 

Klaus Heinecke

2008

Bereits im Vorjahr war im Rahmen des Reitturniers auch ein Fahrturnier ausgeschrieben und durchgeführt wurden. In diesem Jahr wurde es vom Reitturnier getrennt und bereits Mitte Mai durchgeführt. Es gab großartige Szenen und guten Sport zu sehen, darum hoffte man auch, hier eine Tradition der Fahrsportveranstaltung ins Leben rufen zu können. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt. Der Aufwand ist für die Veranstalter und besonders für die Teilnehmer, die ja nicht nur mit ihren Pferden, sondern auch mit ihren Kutschen anreisen müssen, einfach zu hoch.

 

2013

Als im Mai/Juni die Saale über die Ufer trat, war selbst der Zöthener Hügel ein wenig vom Hochwasser betroffen.

2016

Erneuerung der Meldestelle. Der alte Bauwagen hat nun ausgedient und wird durch ein Containerbüro ersetzt

 

Meldestelle 1Meldestelle 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bau einer festen Toilettenanlage, die den bisher bei den Turnieren eingesetzten Toilettenwagen ersetzt. Wieder eine Qualitätsverbesserung und wie meist mit viel Eigenarbeit verbunden.

 

 

2017

Ein fester Kinderspielplatz aus unbehandeltem Naturholz wird gebaut. Das Holz stammt von drei alten Totbäumen am Zöthener Graben. Wenn das nicht nachhaltig ist.

 

Spielplatz

 

 

2019

Um den Reitplatz herum mußten knapp ein Dutzend große Pappeln gefällt werden. Das Risiko wurde zu groß, daß bei den in Zöthen durchaus üblichen starken Stürmen Äste abbrechen und Menschen gefährden.. Nicht auszudenken, wenn das beim Turnier passierte!

Vor einiger Zeit wurden bereits jüngere Bäume gepflanzt, so daß bald wieder genügend angenehmer Schatten da sein wird.

Pappeln fällen